Dr. Dirk Lüttgens

Lehrbeauftragter



  • Vita

    Dr. Dirk Lüttgens leitet am Lehrstuhl für Technologie und Innovationsmanagement der RWTH Aachen die Forschungscluster Open Innovation sowie Business Model Innovation und publiziert seine Arbeiten in internationalen Journals (u.a. JPIM, JBE & RTM). Für seine Forschungsarbeiten wurde er bereits mehrfach (inter-) national ausgezeichnet (u.a. mit dem RWTH Lecturer Preis). An der ADG Business School leitet er u.a. die Module „Innovationsmanagement“ und „Innovation Project“.

  • Module
    • Innovationsmanagement
    • Innovation Project
    • Integrationsmodul: Innovation, Technology
    • Wissenschaftstheorie & Forschungsmethoden
  • Focus on ... Dr. Dirk Lüttgens

    Was haben Sie studiert und warum?

    Ich habe BWL studiert auch wenn mein Vater immer sagte: „Betriebswirtschaftslehre, wer nichts wird Wirt und wer das nicht wird ...“; muss ich gestehen, dass mich schon relativ früh (betriebs-)wirtschaftliche Fragen interessiert haben.  Der Wirtschafts- und Sportteil der unterschiedlichen Zeitungen waren zumindest die Favoriten bei der Zeitungslektüre.  Im Innovationsmanagement bin ich dann tatsächlich erst in meinem Hauptstudium gelandet und hat mich auch nachhaltig geprägt.

    Was sind Ihre drei bislang wichtigsten Karriere-Stationen?

    Karriere war noch nie mein Ansporn und geplant war das Wenigste. 

    Mit welchen Fragen beschäftigen Sie sich aktuell?

    Welche Strategien und Geschäftsmodelle müssen Unternehmen in bedrohten Märkten ergreifen, um nicht nur durch neue „Wettbewerber“ ihre Wettbewerbsposition zu verlieren? Hier analysieren wir aktuell insbesondere auch Genossenschaftsbanken und deren Veränderungen auf strategischer Ebene und Geschäftsmodellebene.

    Öffnung der Wertschöpfung durch die Integration von Kunden, Universitäten, Wettbewerbern und Co? Wie können Unternehmen Forschung und Entwicklung mit Hilfe von Technologieplattformen unterstützen? Wie können Unternehmen mit „Unbekannten“ Dritten gemeinsam (ohne formale Absprachen) neue Produkte und Dienstleistungen entwickeln?

    Wie müssen Innovationsteams aufgebaut werden (auch im obigen Kontext)?

    Helfen Hierarchien (Status) auch in der Zusammenarbeit mit externen Nutzern und Kunden?

    Was sind Ihrer Meinung nach die wichtigsten Zukunftsthemen in Ihrem Fachgebiet?

    Im Innovationsmanagement sind aus es meiner Sicht drei Themen:

    • Aufbau und Entwicklung von digitalen Geschäftsmodellen (Ökosystemen, Plattformen und zweiseitige Märkte)
    • Nachhaltiges Management -> nicht nur auf der reinen Produktebene; auch Corporate Social Responsibility
    • Social Innovation, das heißt Innovationen aus der Gesellschaft, direkt für die Gesellschaft

        

    Drei Dinge, die wir und unsere Studierenden unbedingt über Sie wissen sollten:

    • Diskussionen und der Austausch unterschiedlicher Standpunkte ist existenziell (nicht nur in der Wissenschaft).  Dabei muss am Ende nicht zwangsläufig der Konsens stehen.
    • Ich lerne gerne von anderen Menschen.
    • Ich werde jeden Tag älter … bisher zumindest.


    Welche Besonderheiten sehen Sie im Studiengang der ADG Business School?

    Das Zusammenspiel von Theorie und Praxis und dass diese keine Gegensätze darstellt, sondern sich ergänzende Perspektiven auf unser Handeln. Wir lehren Innovationsmanagement an einem „historischen“ Ort und durch die blockweise Lehre wird nicht nur eine intensive Lernumgebung geschaffen, sondern auch den Raum für persönlichen Austausch.

    Was erwartet die Studierenden in Ihrem Modul? (Lehre, Praxisbeispiele, Exkursionen, …)

    Wir werden eine Mischung aus digital-gestützten Lehrinhalten vermischt mit stark interaktiven Diskussionsteilen und Vorlesungsanteilen durchführen. Zur Verdeutlichung nutzen wir Unternehmensbeispiele und arbeiten mit realen Cases.  Studierende die neugierig auf was Neues sind, werden hier sicherlich eine Menge lernen, aber auch Spaß haben. Beides gehört für mich zusammen.

    Wieso sollten sich Interessenten für diesen Studiengang entscheiden?

    Wer sich die Geschichte der Menschheit anschaut, wird feststellen, dass es eine Geschichte der großen und kleinen Veränderungen ist. Ob jetzt die Dampfmaschine die industrielle Revolution hervorgerufen hat, oder die Digitalisierung unsere Unternehmen und unser tägliches Leben durchdringt. Sich auf Veränderungen einzulassen, aber auch Strategien, Konzepte und Werkzeuge zu kennen und anwenden zu können und damit diese Veränderungen nicht nur passiv zu ertragen, sondern aktiv zu gestalten zu können, wird mit den Veränderungen (privat und beruflich) besser leben können. Dieser Studiengang bildet sie aus, dass sie dieser Veränderungen nicht nur frühzeitig erkennen können, sondern auch die Prozesse und Strukturen zur Gestaltung dieser Veränderungsprozesse zu managen.

    Wie sehen die Berufsperspektiven für Absolventen aus?

    In Zeiten der Veränderung sind Personen mit Fähigkeiten und dem Wissen, wie diese Veränderungen zu meistern sind, in jeder Unternehmung willkommen. Verbunden mit Detailwissen, was die Digitalisierung als zentrale Veränderung unserer bisherigen Wirtschaftsweise ausmacht, vereinen die Studierenden zentrale Kompetenzen. In Veränderungsprozessen und Strukturwandel sind die knappste Ressource stets Mitarbeiter mit den notwendigen Fähigkeiten. Besitzt man diese, sind die individuellen Berufsperspektiven somit durchweg sehr positiv.

    Was war ihr bisher schönstes oder auch kuriosestes Erlebnis (mit Studierenden) an der ADG Business School?

    Es gab viele gute Momente. Ich unterrichte jetzt schon ein paar Jahre an der ADG Business School und die Studierenden hatten (soweit mein Eindruck) wirklich oft großen Bock auf die Inhalte. Das Feedback, dass man was gelernt hat und es Spaß gemacht hat, empfinde ich persönlich dabei als das schönste Kompliment. Ansonsten sind die gemeinsamen Tage und Abende auf dem Schloss und in Aachen mit viel (zumindest bisher) direktem Kontakt, dass was das Programm ausgemacht hat.

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