Christian Gülpen

Lehrbeauftragter



  • Vita

    Christian Gülpen ist seit 10 Jahren am Lehrstuhl für Technologie- und Innovationsmanagement der RWTH Aachen. Als Bereichsleiter verantwortet er die angewandte Forschung im Themenfeld Industrie 4.0 / Digitalisierung. Sein besonderes Interesse gilt innovationsstrategischen Fragestellungen, der systematischen Entwicklung neuer (Plattform-)Geschäftsmodelle, organisationaler Resilienz sowie Mass Customization und kundenindividuellen Angeboten.

    Christian Gülpen ist Geschäftsführer und Mitglied des Vorstands des InTIME e.V., einer Ausgründung der TIME Research Area zur Unterstützung des Industrietransfers.

  • Module
    • Entrepreneurship
    • Digital Economics
    • Digital Technology
  • Focus on ... Christian Gülpen

    Mit welchen Fragen beschäftigen Sie sich aktuell? / Woran forschen Sie zurzeit?

    Eine wichtige Frage in meinem Themenfeld ist aktuell: Wie können wir die Ressourcen und Fähigkeiten unserer Unternehmen in Deutschland und Europa noch besser als bisher in einer gemeinsamen Wertschöpfung organisieren? Wie können flexible Netzwerke der Zukunft aussehen, welche Veränderungen muss es dafür – auch im Kopf! – jetzt geben und wie können wir diesen Prozess beschleunigen?

    Was sind Ihrer Meinung nach die wichtigsten Zukunftsthemen in Ihrem Fachgebiet?

    • Flexible, technologiebasierte, kollaborative Wertschöpfungs-Netzwerke
    • Entwicklung kundenindividueller Dienstleistungen und Produkte in enger Interaktion von menschlicher und künstlicher Intelligenz
    • Mutigerer Umgang mit neuen Geschäftsmodellen unter Risiko


    Welche Besonderheiten sehen Sie im Studiengang der ADG Business School?

    Ich erlebe die ADG Studiengänge als sehr praxisnah und mit einem starken Fokus auf Anwendbarkeit. Die Heterogenität der Teilnehmer erlaubt Einblicke in unterschiedliche Herangehensweisen an Herausforderungen, die mehr oder weniger stark die meisten Unternehmen betreffen. In den exklusiven Gruppen lassen sich viele Themen wesentlich intensiver diskutieren als in großen Klassen.

    Was erwartet die Studierenden in Ihrem Modul? (Lehre, Praxisbeispiele, Exkursionen, …)

    Wir werden uns mit der Praxis beschäftigen: Wie haben andere Unternehmen sich erfolgreich aufgestellt? Wie sind deren Geschäftsmodelle entstanden? Was kann man von ihnen lernen? Welche Methoden gibt es, um das eigene Unternehmen systematisch zu verändern? Welche Widerstände sind dabei zu erwarten? Dazu werden wir auch mit denjenigen sprechen, über die wir sprechen: Wir besuchen spannende Unternehmen aus der Aachener Region und finden heraus, was sie anders machen, was sie erfolgreich macht, und was sie rückschauend lieber nicht ausprobiert hätten.

    Wieso sollten sich Interessenten für diesen Studiengang entscheiden?

    Das Thema Digitalisierung und Märkte im Wandel betrifft so gut wie alle Branchen. Von den Auswirkungen neuer Technologien über sich schnell wandelnde Kundenerwartungen bis hin zu globalen Krisen: Innovationsfähigkeit ist und bleibt eines der höchsten Güter eines Unternehmens, das langfristig bestehen will. Unser Studiengang kombiniert das Erkennen dieser Herausforderungen mit dem Verstehen der Barrieren und Schwierigkeiten, die es zu überwinden gilt, sowie dem Erlernen kritischen theoretischen Wissens und effektiver Methoden. Die Kombination aus theoretischer Fundierung und praktischer Erfahrung ist in der Lehrelandschaft häufig immer noch selten, unserer Erfahrung nach aber sehr viel effektiver als eine einseitige Ausbildung.

    Wie sehen die Berufsperspektiven für Absolventen aus?

    Die meisten unserer Teilnehmer sind bereits auf spannenden Tracks in ganz unterschiedlichen Unternehmen. Das Wissen aus unseren Modulen lässt sich hervorragend anwenden, um dort innovativ zu wirken, insbesondere, wenn man versteht, wie sich bestehende Hürden ganz unterschiedlicher Art überwinden lassen. Die vermittelten Kenntnisse sind sehr universell und breit anwendbar, vom aufstrebenden Bankvorstand-to-be über den Gründer im Technologieumfeld bis hin zur klassischen Karriere in der Industrie: Innovation sollte überall im Unternehmen stattfinden, nicht nur als gezielte Einzelinitiative oder einzelnen Mitarbeitern vorbehalten. Dabei helfen die Fähigkeiten, die wir in unserem Programm vermitteln.

    Was war ihr bisher schönstes oder auch kuriosestes Erlebnis (mit Studierenden) an der ADG Business School?

    Als Teil meiner Module entwickeln Studierende mindestens ein eigenes, neues Geschäftsmodell. Das Engagement, die Begeisterung und das Herzblut, dass die allermeisten Teilnehmer in diesen umfangreichen Teil stecken, ist jedes Mal wunderbar. Wenn aus einer Gruppe von 10 Studierenden nur die Hälfte (gerne mehr!) es schafft, diesen Einsatz auch in seinem Unternehmen in die Entwicklung neuer Innovationen und Geschäftsmodelle zu investieren, haben wir viel erreicht. Mit dieser Motivation gehe ich jedes Mal neu in die Zusammenarbeit mit den Studierenden.

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