Dr. rer. pol. Dipl.-Psych. Kathleen Diener

Lehrbeauftragte



  • Vita

    Kathleen Diener ist aktuell Assistent Professor am Institut für Technologie- und Innovationsmanagement (TIM) an der RWTH Aachen und hält die Geschäftsführung des An-Instituts für Unternehmenskybernetik (IfU). Zuvor forschte Sie mit Henry Chesbrough währen eines PostDoc Jahres an der UC Berkeley. Kathleen studierte Psychologie an der Humboldt Universität Berlin und promovierte im Bereich Organisation von Open Innovation Vorhaben an der RWTH.

    Aktuell forscht sie aus zwei Perspektiven auf das Phänomen des organisationalen Wandels. Dabei interessieren Kathleen zum einen verschiedene Formen der Zusammenarbeit (z.B. Crowdsourcing) zur Bewältigung von Umweltveränderungen. Themen wie sozialen Kapital, Open Innovation, Geschäftsmodellinnovation und Innovationsökosysteme stehen dabei im Vordergrund. Zum anderen befasst sie sich mit individuellen Kognitionen im Innovationskontext und wie diese die Entscheidungsfindung beeinflussen.

  • Module
    • Market Research & Consumer Behavior
  • Focus on ... Dr. Kathleen Diener

    Was haben Sie studiert und warum?

    Ich habe Psychologie an der Humboldt Universität Berlin studiert. Mich faszinierte schon immer die Motivation hinter menschlichen Verhalten. Insbesondere Faktoren die individuelles Entscheidungsverhalten treiben, beschäftigen mich nach wie vor in meiner Forschung im Bereich des Innovationsmanagements.

    Was sind Ihre drei bislang wichtigsten Karriere-Stationen?

    Wichtig im Sinne meiner persönlichen Lernkurve waren die folgenden Stationen:

    • Post Doc an der California University, Berkeley in der Gruppe um Henry Chesbrough
    • Promotion zur Organisation von offenen Innovationen an der RWTH Aachen
    • Regieassistenz und Choreographieassistenz am Ivoryton Playhouse (Connecticut, USA)


    Mit welchen Fragen beschäftigen Sie sich aktuell?

    Aktuell schaue ich aus zwei Perspektiven auf das Phänomen des organisationalen Wandels. Mich interessieren verschiedene Formen der Zusammenarbeit (z.B. Ökosysteme, Crowdsourcing) als Ansatz zur Bewältigung von Umweltveränderungen. Ich konzentriere mich auf zwei Themen.
    Erstens setze ich meine Arbeit über Open Innovation fort. Dazu gehört die wachsende Forschung zu Geschäftsmodellen und Innovationsökosystemen. Meine Aufmerksamkeit liegt insbesondere auf den Ressourcen, die in der sozialen Struktur liegen. Bspw. untersuche ich die Rolle des sozialen Kapitals in Formen der digitalen Zusammenarbeit.
    Mein zweiter Forschungsschwerpunkt befasst sich mit individuellen Einstellungen und Kognitionen im Innovationskontext und wie diese individuelle Entscheidungsfindung beeinflussen. Gegenwärtig arbeite ich an der Modellierung, den Wandel von Geschäftsmodellen kognitiv abzubilden.

    Was sind Ihrer Meinung nach die wichtigsten Zukunftsthemen in Ihrem Fachgebiet?

    Aktuell verändert die Digitalisierung die Art und Weise der Wertschöpfung und Wertaneignung. Innovationsgeschehen findet viel stärker im Netzwerk und damit Verbund unterschiedlichster Anspruchsgruppen statt. Damit verbunden ergeben sich neue Herausforderungen für das Innovationsmanagement. Nambisan und Kollegen‘*innen fassten in ihrem Artikel von 2017 die neuen Fragestellungen sehr schön zusammen:

    • Wie organisiert ein Unternehmen Innovationsvorhaben, wenn Partner und deren Beiträge vielfältig, unbekannt oder schlecht definiert sind?
    • Wie bilden und entwickeln sich Innovationsökosysteme und wie tragen sie zu einer gemeinsamen Innovationsagenda bei?


    Drei Dinge, die wir und unsere Studierenden unbedingt über Sie wissen sollten:

    • Kontroverse Diskussionen sehe ich als Bereicherung an.
    • Ich schätze die Vielfalt an Persönlichkeiten.
    • Be prepared! Nur gemeinsam können wir eine nachhaltige Lernerfahrung schaffen.


    Haben Sie ein Lebensmotto? Welches ist das?

    Das Glas ist stets halb voll statt halb leer.

    Welche Superheldenkraft hätten Sie gerne?

    Ich hätte gern Mary Poppins Magie, die grenzenlose Fantasie real werden lässt, um Menschen Zuversicht zu geben und ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern. Und das, nicht zu vergessen, stets mit einer gehörigen Portion Spaß.

    Welche Besonderheiten sehen Sie im Studiengang der ADG Business School?

    Das aktuelle Format dieses Studiengangs bietet den Studierenden von der Nähe zur universitären Forschung zu profitieren. Damit erhalten die Studierende Zugang zu aktuellem Wissen weit vor dem Transfer in die breite Praxis.

    Was erwartet die Studierenden in Ihrem Modul?

    Wir diskutieren die theoretischen Grundlagen von Marktforschung und insbesondere die Bedeutung der Zusammenarbeit mit Kunden/Nutzern an aktuellen Praxisbeispielen. Ich versuche besonders die individuelle Erfahrung der Studierenden mit den Lehrinhalten zu verknüpfen, um einen nachhaltigen Lerneffekt zu erreichen.

    Wieso sollten sich Interessenten für diesen Studiengang entscheiden?

    Innovation geschieht schon lange nicht mehr innerhalb der Grenzen eines Unternehmens. Studierenden sollten diesen Studiengang wählen, wenn sie sich für die Potentiale der Digitalisierung interessieren, wenn sie neue Methoden lernen wollen und wenn sie neue Rollen innerhalb der Organisationsstruktur erfahren wollen.

    Wie sehen die Berufsperspektiven für Absolventen aus?

    Absolventen des Studiengangs besitzen ein aktuelles Methodenspektrum und kennen die zukünftigen Entwicklungen. Mit dem neu erlernten Wissen sind sie befähigt der Praxis neue Perspektiven zu eröffnen und organisationalen Wandel voranzutreiben.

    Was war ihr bisher schönstes oder auch kuriosestes Erlebnis (mit Studierenden) an der ADG Business School?

    Kurioses hatte ich noch nicht, aber dafür viel humorvolle Interaktion!

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