Dr. David Antons

Lehrbeauftragter



  • Vita

    David Antons ist Forscher, Keynote Speaker und Berater zu Themen des Innovationsmanagement, der Unternehmensstrategie und -führung, sowie zur Entscheidungsfindung. Er ist Direktor des Instituts für Technologie- und Innovationsmanagement sowie Professor an der RWTH Aachen University – einer der führenden technischen Hochschulen Europas. Forschungsaufenthalte führten ihn an das Department for Organisational Behavior and Information Systems an der Judge Business School der University of Cambridge in England. Weiterhin besuchte er das Department for Computing and Information Systems der School of Engineering der University of Melbourne in Australien.

    David Antons promovierte im Jahr 2013 im Technologie- und Innovationsmanagement an der RWTH Aachen University. Seine Habilitation und Veni Legendi erhielt er ebenfalls von der RWTH Aachen University. Diese fokussierte die Anwendung des Text Mining in der Managementforschung. Er erhielt Rufe der Universitäten Bochum und Mainz, die er ablehnte um an der RWTH Aachen zu verbleiben.

    David Antons besitzt Expertise zu einem breiten Themenfeld im strategischen Management sowie im Innovationsmanagement. Die Themen umschließen das individuelle Treffen von Entscheidungen und potenzieller Entscheidungsverzerrungen, die Technologieakquise, Open Innovation und Not-Invented-Here, Geschäftsmodellinnovation, Digitale Transformation sowie organisationale Reputation. Seine Forschung wurde mehrfach ausgezeichnet. Unter anderem wurde er für den “Innovating Innovation” Award der Harvard Business Review und McKinsey für Forschung zur Implementierung von Open Innovation nominiert. Seine Lehre wurde mit dem RWTH Lecturer ausgezeichnet, einem Preis für herausragende Lehrende mit außergewöhnlichen Lehraktivitäten. In seiner Forschung arbeitet er mit einer großen Anzahl von Unternehmen unterschiedlicher Branchen zusammen. Dies umfasst den Maschinenbau, die Mobilität, das Gesundheitswesen, die Banken- und Versicherungswirtschaft sowie das Bauwesen.

  • Module
    • Digital Technology
    • Managing the modern Organization
  • Focus on ... Dr. David Antons

    Was haben Sie studiert und warum?

    Studium der BWL mit Schwerpunkt Operations Research und Technologie- und Innovationsmanagement. Grund für die Wahl meines Studiums war damals, dass ich ein tieferes Verständnis darüber gewinnen wollte, wie unsere Wirtschaft funktioniert und warum Unternehmen agieren, wie sie es tun.

    Was sind Ihre drei bislang wichtigsten Karriere-Stationen?

    Die sicherlich wichtigste Position für meine Karriere war meine Zeit als Post-Doc, da hier die Grundsteine für die Professur gelegt wurden. Während dieser Zeit fanden auch meine Auslandsaufenthalte in Cambridge, UK, und Melbourne, AUS, statt. Dort habe ich Kernpersonen meines beruflichen Netzwerks kennen- und schätzen gelernt.

    Mit welchen Fragen beschäftigen Sie sich aktuell?

    Wir arbeiten daran zu verstehen, wie eine Innovationsmanagement-Perspektive bei zentralen Fragen unserer Gesellschaft hilfreich sein kann:

    • Das Gesundheitswesen kämpft mit einer Überlastung aufgrund dünner Personaldecke bei gleichzeitiger Kostenexplosion. Wie können Organisationen und Leistungsprozesse verändert werden ohne die Qualität zu gefährden?
    • Fehler sind immer eine Möglichkeit zum Lernen und zur Verbesserung. Wie können Organisationen aus ihren Fehlern besser lernen, um so zu innovieren?
    • Wie können wir unser Wirtschaftssystem ökologischer gestalten? Insbesondere die Energieversorgung wird hier eine zentrale Rolle spielen und stellt einen Strukturwandel dar. Da die Versorgung dezentraler werden wird, ist die Frage wie Innovationsnetzwerke und Ökosysteme aussehen können, bspw. im Rahmen einer Wasserstoff-basierten Wirtschaft.


    Was sind Ihrer Meinung nach die wichtigsten Zukunftsthemen in Ihrem Fachgebiet?

    Wir leben in Zeiten rasanter Veränderungen bspw. des technologischen aber auch des sozialen Umfelds. In den vergangenen Jahrzehnten hat sich die technologische Landschaft rapide verändert mit entsprechenden Möglichkeiten für wirtschaftende Unternehmen. Gleichzeitig sehen wir, wie sich politische Rahmenbedingungen innerhalb und zwischen Ländern ändern – gleichzeitig wächst die Weltwirtschaft weiter zusammen und verflechtet sich Länderübergreifend. Auf diese Veränderungen müssen Unternehmen reagieren, wenn sie nicht der Gefahr schrumpfender Marktanteile und Margen ausgesetzt sein wollen. Wie sie dies tun können und wie sie insbesondere die neuen technologischen Möglichkeiten beim Innovieren nutzen können, sind zentrale Fragen.

    Drei Dinge, die wir und unsere Studierenden unbedingt über Sie wissen sollten:

    • Ich habe 2 Kinder.
    • Ich bin verheiratet.
    • Ich tauche.


    Welche Besonderheiten sehen Sie im Studiengang der ADG Business School?

    Die Mischung aus berufsbegleitendem Studium, Teilnehmern aus unterschiedlichen Industrien und Erfahrungshintergründen sowie geblockten und damit Themenfokussierten Tagen ist besonders. Sie erlaubt es, ein Thema aus verschiedenen Blickwinkeln in der Breite zu betrachten und gleichzeitig genügend Zeit für Detailtiefe zu haben.

    Was erwartet die Studierenden in Ihren Modulen?

    Wir werden eine Mischung aus digital-gestützten Lehrinhalten vermischt mit stark interaktiven Diskussionsteilen und Vorlesungsanteilen durchführen. Zur Verdeutlichung nutzen wir Unternehmensbeispiele und arbeiten mit realen Cases. In jedem Moduldurchlauf werden wir Inhalte ebenfalls mittels Simulationen vertiefen.

    Wieso sollten sich Interessenten für den Studiengang entscheiden?

    Veränderungen wie die Digitalisierung werden nicht mehr verschwinden, sondern sukzessive immer weiter die bisherigen Wirtschaftsweisen unserer Unternehmen und Industrien durchdringen. Diese Prozesse zu verstehen bildet die Grundlage Unternehmensprozesse, -strukturen, -produkte und -leistungen zu gestalten und zu verändern. Studieninteressierte, die in Unternehmen gestalten und an der Zukunftsfähigkeit arbeiten wollen, sind bei diesem Studiengang genau richtig.

    Wie sehen die Berufsperspektiven für Absolventen aus?

    In Zeiten der Veränderung sind Personen mit Fähigkeiten und dem Wissen, wie diese Veränderungen zu meistern sind, in jeder Unternehmung willkommen. Verbunden mit Detailwissen, was die Digitalisierung als zentrale Veränderung unserer bisherigen Wirtschaftsweise ausmacht, vereinen die Studierenden zentrale Kompetenzen. In Veränderungsprozessen und Strukturwandel sind die knappste Ressource stets Mitarbeiter mit den notwendigen Fähigkeiten. Besitzt man diese, sind die individuellen Berufsperspektiven somit durchweg sehr positiv.

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