Inwiefern hat dir das Studium bei deinem beruflichen Weg geholfen? Welche Fähigkeiten oder Erfahrungen begleiten dich bis heute?
Das Studium war für mich ein echter Perspektivwechsel – vom Mitarbeiter hin zum unternehmerisch denkenden Entscheider. Ich habe gelernt, betriebliche Zusammenhänge nicht nur operativ, sondern auch strategisch zu verstehen und zu beeinflussen. Gleichzeitig habe ich wissenschaftliche Denkansätze in meinen oft hektischen Berufsalltag integriert.
Welche Herausforderungen hast du erlebt – und welche Tipps gibst du heute weiter?
Rückblickend war meine größte Herausforderung der Umgang mit mir selbst. Heute weiß ich: Wer andere führen will, muss zuerst lernen, sich selbst zu führen. Diese Erkenntnis kam spät – aber sie war entscheidend. Ich hätte mir dieses Wissen schon am Anfang meines Studiums gewünscht. Genau deshalb gebe ich es heute gerne weiter.
Du bietest gemeinsam mit der ADG Business School einen Zusatzkurs zum Thema Selbst- und Zeitmanagement an – worum geht es darin und was können Studierende daraus mitnehmen?
Der Kurs richtet sich an alle, die sich im Studium oder Alltag manchmal selbst im Weg stehen – ob durch Aufschieben, Stress oder fehlende Struktur. Wir erarbeiten gemeinsam Strategien, um wieder Klarheit, Fokus und mentale Stärke zu gewinnen – fundiert, praxisnah und ehrlich. Es geht nicht um Tools, sondern um Haltung: Wie schaffe ich es, mein Studium mit mehr Selbstführung zu gestalten?
Wenn du heutigen Studierenden oder Studieninteressierten etwas mitgeben dürftest: Was wäre dein wichtigster Rat aus heutiger Sicht?
Nutzt die Zeit an der ADG Business School nicht nur für Inhalte – sondern für echte Verbindungen. Im Bachelor war ich da noch zurückhaltend. Im Master habe ich den Wert des Netzwerks richtig erkannt. Einige meiner Kommilitonen sind heute enge Freunde, wir sehen uns regelmäßig. Rückblickend bin ich sehr dankbar für die Erfahrungen, die Begegnungen und die Entwicklung, die durch diese Studienzeit möglich wurden – am Campus in Montabaur, aber auch digital.