Christina Bauer ist Studentin des Monats Juli

Christina Bauer ist im Juli unsere Studentin des Monats. Sie steht kurz vor dem Abschluss und vermisst die Studienzeit jetzt schon. Warum sie allen Studierenden der ADG Business School rät, diese Zeit unbedingt zu genießen und was genau ihr fehlen wird, berichtet sie im Interview.

Stell dich uns doch einmal kurz vor.

Christina: Ich heiße Christina Bauer, bin 25 Jahre alt und wohne in Sinsheim, im Norden von Baden-Württemberg. Bei der Volksbank Neckartal berate ich Firmenkunden rund um den Zahlungsverkehr wie Vollmachten, ZV-Software, Bargeldmanagement, Onlineshop oder Auslandszahlungsverkehr. Neben meinem Job studiere ich General Management an der ADG Business School und stehe dem erfolgreichen Abschluss kurz bevor.


Warum hast du dich für das Studium an der ADG Business School entschieden?

Christina: Nach dem allgemeinen Abitur wollte ich finanziell unabhängig von meinen Eltern sein und herausfinden, wo die berufliche Reise hingehen kann. Während meiner zweijährigen Bankausbildung habe ich gemerkt, dass ich das Passende gefunden habe und BWL studieren möchte.

Ich habe mich für die ADG Business School entschieden, weil mich die Kombination aus Theorie und Praxis überzeugt hat. Außerdem wollte ich in der Zeiteinteilung bewusst Freiräume haben, so dass ich nicht jeden Samstag zur Vorlesung muss. Zudem ist bei mir in der Bank das Studium im Vergleich zum Fachwirt etwas Besonderes. Um mich von der Masse abzuheben, habe ich mich für den besonderen Weg entschieden und bin froh, damals diese Entscheidung getroffen und keine bankspezifische Weiterbildung gemacht zu haben.


Welche Vorteile siehst du in der Verbindung von Studium und Beruf?

Christina: Ich konnte schon viele theoretische Inhalte in die Praxis einbringen. Die Stelle Zahlungsverkehrsberatung Firmenkunden wurde in unserem Haus im vergangenen Jahr neu geschaffen. Da war es schon von Vorteil, in Organisation gut zugehört zu haben, als es um Stellenprofile, Prozesse und Verantwortung ging.

Oder in der Firmenkundenberatung sind fundierte BWL-Kenntnisse eine wichtige Voraussetzung, um erfolgreich zu sein. So können Bilanzkennzahlen interpretiert und Ansatzpunkte für die Beratung gefunden werden. Außerdem verstehe ich, wenn Geschäftsführer von cash cows sprechen oder bestimmte Strategien verfolgt und zum Beispiel neue Geschäftsfelder auf- oder bestehende abgebaut werden.

Die Vertiefung General Management gibt einen Einblick in die Unternehmerwelt und durch die kleinen gemischten Klassen mit Kommilitonen aus der Bankbranche und anderen Branchen kamen dabei auch viele interessante und informative Gespräche zu Stande.

Nicht zuletzt habe ich aber auch die Erfahrung gemacht, dass die Theorie in der Praxis nicht so einfach umzusetzen ist.

Zusätzlich habe ich mich durch das Studium persönlich weiterentwickelt. Das Studium an der ADG Business School hat den genialen Nebeneffekt, dass die Kompetenzen Selbstdisziplin, Belastbarkeit, Ehrgeiz und Durchhaltevermögen aufgebaut bzw. gestärkt und geprüft werden.


Welche schönen Erlebnisse verbindest du mit deinem Studium?

Christina: Ich habe viele schöne Erinnerungen an die Sommerabende auf der Schlossterrasse bei einem Glas Wein (oder mehr) oder in der Bar "Netzwerk" und die interessanten Gespräche mit anderen Bankkollegen, Kollegen aus anderen Branchen, GBF'lern und Professoren.

Besonders schön fand ich auch die angebotenen „Get together“ und dass ich meine Erfahrungen als Patin an das Erstsemester weitergeben durfte.


Worauf freust du dich am meisten, wenn die Präsenzen anstehen?

Christina: Diese sind bei mir ja nun bald vorbei und ich werde die Präsenzen insgesamt wirklich vermissen. Nachdem ich morgens den Berg bestiegen hatte, gab es bei mir frisch gepressten Orangensaft zum Frühstück und in den Pausen immer leckeres Essen – kein Massenessen wie in einer gewöhnlichen Mensa. Abends gab es die Belohnung/den Ausgleich im Spa-Bereich und das gemeinsame Abendessen, bei dem wir oft die Vorlesung Revue passieren ließen. In meinem kleinen Kurs haben fast alle auf dem Schloss übernachtet. Das war schön, weil alle den Abend gemeinsam genießen konnten.

Es war kein Urlaub, aber trotzdem etwas anderes als in der Bank zu arbeiten. Die Präsenzen haben Abwechslung in den Bankalltag gebracht.


Was hat dir bislang am Studium am besten gefallen?

Christina: Der Praxisbezug, z.B. Techniken ausprobieren, um Ansätze für Innovationen zu gewinnen oder konkret zu schauen, was die Managementfehler waren und warum das Unternehmen in der Krise steckt oder der Austausch, was bei anderen Unternehmen für Personalbindung geboten wird.

Nach jeder Präsenz konnte ich Informationen mit in die Bank nehmen und dort einbringen oder konnte bestimmte Entscheidungen besser nachvollziehen.


Wie schaffst du einen Ausgleich zum Studium und Beruf?

Christina: Meine Familie hält mir den Rücken frei. Meinen Ausgleich finde ich im Fitnessstudio, bei Freunden und beim gemeinsamen Musizieren. Ich finde, die Balance zwischen Studium, Beruf und Familie bzw. Freunden ist grundlegend für den erfolgreichen Abschluss.

Und wenn ich etwas mehr Stress im Job und/oder im Studium habe, gibt’s auch etwas mehr Schokolade als sonst. ;-)


Welche Ziele hast du für die Zukunft?

Christina: Ein Ziel ist es, das Studium zeitnah erfolgreich abzuschließen.Ich schreibe meine Abschlussarbeiten über die Entwicklung des Zahlungsverhaltens und der Akzeptanzstellen am Point of Sale. Den aktuellen Wandel im Zahlungsverkehr durch die verschiedenen Einflussfaktoren wie Digtalisierung, Regulatorik etc. finde ich spannend und habe da auch schon einige Ideen und Ansätze als Zahlungsverkehrsberaterin für unsere Firmenkunden.

Wichtig ist mir für die Zukunft auch, die Balance beizubehalten und die eigene Gesundheit nicht zu vernachlässigen.


Welche Tipps und Tricks hast du für ein erfolgreiches berufsbegleitendes Studium?

Christina: Seid von Anfang an dabei, setzt euch nicht selbst zu stark unter Druck und belohnt euch auch mal zwischendurch. Auch ich musste das lernen. ;-) Genießt die Zeit, ich vermisse sie jetzt schon.


Was möchtest du in deinem Leben unbedingt einmal gemacht haben?

Christina: Nach der Verteidigung möchte ich nochmal einen Bungee-Jump machen. Das ist so ein befreiendes Gefühl. :-)