Christoph huber ist Student des Monats Dezember

Christoph Huber ist unser letzter Student des Monats in 2017. Der Online Marketing Manager legt aktuell ein Urlaubssemester ein, um ein Auslandspraktikum bei der DZ BANK AG in Singapur zu absolvieren. Mehr über Christoph, seinen Erfahrungen mit dem Studium an der ADG Business School und was es mit seinem "Mach-Dein-Ding-Board" auf sich hat, verrät Christoph im Interview.

Stell dich uns doch einmal kurz vor.

Christoph: Mein Name ist Christoph Huber, ich bin 25 Jahre alt, studiere an der ADG Business School am Studienstandort München und arbeite als Online Marketing Manager bei der Volksbank Raiffeisenbank Oberbayern Südost – das ist die Gegend um den Chiemsee, Berchtesgaden, Salzburg. Aktuell lege ich ein Urlaubssemester ein, da ich bei der DZ BANK AG in Singapur ein Auslandspraktikum am German Desk absolviere. Eigentlich bin ich aber in Sondermoning (in der Nähe von Chieming am Chiemsee) zuhause – ein kleines Dorf, das mehr Kühe, als Einwohner hat.

 

Warum hast du dich für das Studium an der ADG Business School entschieden?

Christoph: Ich arbeite für eine Genossenschaftsbank und da greift man natürlich in erster Linie auf die eigene Bildungseinrichtung zurück. Darüber hinaus haben mir auch meine Kollegen, die das Studium bereits an der ADG Business School absolviert haben, die Hochschule empfohlen. Im Gegensatz zu vielen anderen Instituten kennt sich die ADG Business School außerdem sehr gut in der Finanzbranche aus. So musste ich beispielsweise nicht lange erklären, was ein Bankfachwirt eigentlich ist, sondern es war gleich klar, welche Leistungen ich dadurch im Studium anerkannt bekomme.


Was gefällt dir hier besonders gut?

Christoph: Die Inhalte sind je nach Interessensgebiet der Fächer durchaus interessant. Darüber hinaus war auch die Einführungsveranstaltung auf Schloss Montabaur wirklich lustig. Und nicht zuletzt ist das Essen auf dem Schloss weltklasse.

Ansonsten ist es immer noch ein Studium und das bedeutet erst einmal Arbeit. Die ADG Business School ist allerdings sehr darum bemüht, uns Studenten so viel organisatorischen Aufwand wie möglich abzunehmen. Das ist wirklich toll, denn bei einem berufsbegleitenden Studium ist man schon sehr ausgelastet, sodass es hier sehr gelegen kommt, dass man sich wenig um organisatorische Themen kümmern muss.


Welche Vorteile siehst du in der Verbindung von Studium und Beruf?

Christoph: Durch das berufsbegleitende Studium kann ich gewisse Zusammenhänge zwischen Theorie und Praxis noch mehr nachvollziehen sowie andere Abteilungen der Bank und Unternehmen an sich besser verstehen.

Darüber hinaus finde ich, dass man durch den erforderlichen wissenschaftlichen Anspruch persönlich wächst. Bei Diskussionen und Gesprächen mit anderen Studierenden (auch anderer Unis) ist man plötzlich auf Augenhöhe dabei und kann mit gewissen Begrifflichkeiten mehr anfangen. Man ist ein wenig in der akademischen Welt angekommen und gleichzeitig so gut in der Praxis vertreten, dass man ein sehr gutes Gesamtbild erhält.

Zudem sammelt man Berufserfahrung und "verliert" im Hinblick auf das Thema Rentenversicherung keine wertvollen Jahre. So macht es natürlich schon einen Unterschied, ob man als Vollzeitstudent erst mit Mitte/Ende 20 ins Berufsleben einsteigt oder als Azubi bzw. dualer Student, der mit 17 oder 18 seine Ausbildung begonnen hat. Das Gehalt und die Einzahlungen in die Rentenversicherung muss man erst mal wieder reinholen.

 

Was zeichnet das Studium an der ADG Business School aus?

Christoph: Zum einen, dass uns Studenten durch das Team der ADG Business School viel organisatorischer Aufwand abgenommen wird. Und zum anderen, dass man durch einige Dozenten inspiriert wird und diese für sein Leben positiv in Erinnerung behalten wird – Dr. Constantin Schubart zum Beispiel.


Welche schöne Erinnerung bzw. welches schöne Erlebnis verbindest du mit dem Studium an der ADG Business School?

Christoph: Die Hilfsbereitschaft der Mitarbeiter der ADG Business School, als es beispielsweise um das Zusammenstellen meiner Unterlagen für mein Auslandspraktikum ging. Hier ging man wirklich sehr individuell und lösungsorientiert auf mich ein.


Worauf freust du dich am meisten, wenn die Präsenzen anstehen?

Christoph: Vor allem auf die Gespräche mit anderen Studierenden, z.B. darüber, wie sie sich selbst organisieren, wie es bei ihnen in der Bank läuft oder was ihre Ziele sind. Außerdem darf am Standort München ein gemeinsames Mittagessen im „Hans im Glück“ nicht fehlen.

Darüber hinaus motiviert es mich, wenn ich im Online-Campus der ADG Business School unter dem Curriculums-Reiter sehe, wie meine zu besuchenden Kurse immer weniger werden und ich damit meinem angestrebten Bachelorabschluss näher komme.


Was hat dir bislang am Studium am besten gefallen?

Christoph: Das Highlight ist mein aktuelles Auslandspraktikum in Singapur, das ohne eine Immatrikulation nie möglich gewesen wäre. Dies kommt auch meiner latenten Reisesucht entgegen, da ich hier am Wochenende kreuz und quer durch Asien fliegen kann. :-)

Nicht alle Klassenräume haben vier Wände. Auf Reisen lernt man tatsächlich auch fürs Leben. Und durch mein Praktikum hier im fernen Osten lerne ich nochmal eine ganz andere Business-Seite kennen. Wenn man zum Beispiel mit chinesischen oder japanischen Geschäftspartnern/Kunden zu tun hat, gelten komplett andere Regeln, als bei uns in Deutschland.


Wie gehst du mit Stress um und wie schaffst du einen Ausgleich zum Studium und Beruf?

Christoph: Das Wichtigste ist meiner Meinung nach, sich selbst zu organisieren. Ich kann jedem nur sogenannte Productivity tools wie beispielsweise "Todolist", "Trello" oder "Evernote" empfehlen.

Idealerweise lasse ich eine Stress-Situation gar nicht erst aufkommen. Aber wenn ich ehrlich bin, brauche ich hier und da Zeitdruck, um in die Gänge zu kommen. Bisher lief das immer gut. :-)

Einen Ausgleich von Arbeit und Studium stellt für mich das Tauchen dar. Wenn man abtaucht und einfach nur Stille und Luftblasen um sich herum hat und im Wasser schweben kann, ist das ein unbeschreiblich befreiendes Gefühl. Das kann ich nur empfehlen – und das geht auch in heimischen Seen, nicht nur im roten Meer in Ägypten.


Welche Ziele hast du für die Zukunft?

Christoph: Das sind einige, aber im Detail behalte ich mir meinen Kompass am liebsten selbst. Außerdem verändern sich Ziele hier und da wieder. Ich bin jedoch der Meinung, dass man Ziele braucht, um seinem Leben eine Richtung zu geben. Und am besten sollte man diese aufschreiben.

Mich hat hierzu die Idee des Bloggers Lars Bobach, von dem ich sehr viel halte, sehr inspiriert, eine Art Lebensplan in Trello zu erstellen. Er nennt das mittlerweile "Mach-Dein-Ding (MDD) Selbstmanagement Board". Ich finde, das hilft wirklich weiter und klar, das Board ist immer in Bewegung. Man kann ein Leben schlussendlich nicht zu 100% planen – aber man kann Anstöße in eine Richtung geben, in die man gehen möchte. Auch Charlie Chaplin hat in Barbaras Zitat einen Rat für uns: „Suche nicht nach dem Sinn des Lebens. Gib ihm einen.“


Welche Tipps und Tricks hast du für ein erfolgreiches berufsbegleitendes Studium?

Christoph: Selbstorganisation. Dafür muss man das Rad auch nicht neu erfinden. Es gibt zahlreiche echt geniale Tools dafür, die man schlussendlich auch für die Organisation seiner Arbeit und seines Privatlebens gut nutzen kann.

Und vielleicht noch ein Tipp: Registriert euch bei XING und LinkedIn – Kontakte sind unglaublich wertvoll. Und man lernt im Studium eine Menge interessanter Leute kennen, mit denen man über die beiden Portale prima in Kontakt bleiben kann.


Was möchtest du in deinem Leben unbedingt einmal gemacht haben?

Christoph: Ich picke da einfach mal ein Thema aus meinem "Mach-Dein-Ding-Board" heraus. Ich will unbedingt einmal die Brevetierung zum Full-Cave-Diver machen, damit ich in geschlossenen Höhlen tauchen darf, zum Beispiel in der Cenote "Car Wash" in der Nähe von Tulum, Riviera Maya, Mexiko. Das ist mein großes Ziel, was das Tauchen betrifft. Sozusagen die Königsdisziplin in diesem Sport.