„Ich bezeichne mich selbst als netten Nerd“

10.12.2018
Es scheint, als hätten die Tage von ADG Business School-Student Sebastian Heye weit mehr als 24 Stunden. Wie sonst schafft er es, sein Bachelorstudium (wenn alles gut läuft) nach gerade einmal zweieinhalb Jahren erfolgreich abzuschließen, nebenbei zu programmieren, eine professionelle Trainerausbildung an der ADG zu absolvieren und sich ehrenamtlich bei Rotaract für Heimkinder und Menschen mit Behinderung zu engagieren? Seine Antwort: man kann so vieles erreichen, man muss nur daran glauben, sich organisieren und es vor allem einfach machen!

„Ich bin ein netter Nerd“, sagt der 26-Jährige, der als Berater für Digitalisierung bei der IMB GmbH & Ko. KG in Grevenbroich tätig ist, über sich selbst. Wie er darauf kommt? „Naja, ich versuche immer wieder die komplexe technische Welt für meine Umwelt verständlich und durch alltägliche Beispiele greifbar zu machen. Hinzu kommt, dass ich täglich daran arbeite, Prozesse zu optimieren und so viele Dinge wie möglich zu automatisieren.“ Eben nur so sei es auch zu erklären, dass er Job, Studium und all seine weiteren Projekte unter einen Hut bekomme. Zum Geburtstag gratuliere er Freunden beispielsweise mit einer persönlichen Nachricht über einen Bot – ein Computerprogramm, das sich wiederholende Aufgaben ohne die Interaktion eines menschlichen Benutzers abarbeitet.

Zwar habe er trotz guter Organisation meist wenig Freizeit, so Heye, aber das sei momentan ok, der nächste Urlaub sei in Sicht. An erster Stelle stehe neben dem Job, das Studium, das er voraussichtlich im Januar nach nur zweieinhalb Jahren Studienzeit abschließen wird. Auch hier hätten ihm ein gutes Zeitmanagement und Disziplin geholfen: „Ich bin kein Überflieger, sondern muss für gute Ergebnisse arbeiten. Aber ich schiebe nichts auf und bin bereits vor der Deadline fertig. So habe ich beispielsweise auch die TDRs immer sofort erledigt, was ich auch meinen Kommilitonen nur empfehlen kann – das ist die beste Klausurvorbereitung.“ Außerdem habe er seinen Studienplan etwas umgestellt und fast das komplette 6. Semester auf die anderen Semester aufgeteilt.

 

„Wenn man an ein Ziel glaubt, kann einem alles gelingen“

Was so perfekt klingt, sei aber nicht immer so gelaufen. „Auch bei mir lief und läuft es trotz bester Organisation nicht immer glatt. Scheitern gehört nun einmal einfach dazu und ist das Wichtigste überhaupt, um zu lernen und weiterzukommen. Aber wenn man an die Idee, das Ziel und vor allem sich selbst glaubt, kann einem alles gelingen. Das hat viel mit der eigenen Einstellung zu tun“, appelliert Heye und möchte damit anderen Mut machen und motivieren. So könne jeder ein Studium an der ADG Business School schaffen und gleichzeitig Familie, Beruf und Freizeit unter einen Hut bekommen – es liege an einem selbst.

Was seine eigenen Ziele für die Zukunft betrifft, weiß der Bachelorstudent ziemlich genau, was er will: „Ich möchte Unternehmen weiter dabei beraten und implementieren, wie sie Prozesse noch besser digitalisieren und dadurch effizienter arbeiten können. Dabei geht es keinesfalls darum, Mitarbeiter wegzurationalisieren, sondern vielmehr darum, eine nachhaltige, kundenorientierte und angenehme Arbeits- und Betriebsumgebung und somit eine dem Menschen dienende IT zu installieren.“ Außerdem wolle er gerne sein Masterstudium an der ADG Business School absolvieren und sich dieses Mal dafür ein bisschen mehr Zeit lassen. „Aber wie ich mich kenne, werde ich mir auch sicherlich hier wieder einen straffen Zeitplan setzen und mein ein oder anderes persönliches Optimierungspotential finden“, sagt Heye lachend.