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ADG Business School ist Gastgeber für "Forum Wirtschaftsethik" auf Schloss Montabaur

10.12.2018
Die ADG Business School ist im September Gastgeber für das jährlich stattfindende Westerwälder „Forum Wirtschaftsethik – Zukunft braucht Werte“ gewesen, das sich gesellschaftlich relevanten Fragen im wirtschaftlichen Kontext widmet. Thema in diesem Jahr: Behinderte Menschen können ein Gewinn für Firmen sein.

Als Vertreter der ADG Business School berichtete Professor Christian Kalhöfer, akademischer Leiter der Masterstudiengänge, in der Glaskuppel des Veranstaltungszentrums auf Schloss Montabaur u.a. darüber, wie wichtig für Unternehmen die Corporate Social Identity ist: „Wir sensibilisieren unsere Studenten in der Ausbildung für ethische Fragen. Es geht inzwischen nicht mehr darum, um jeden Preis Gewinn zu machen, sondern auf eine Art und Weise, die ethisch vertretbar ist.“. Als Beispiel nannte Kalhöfer das Genossenschaftsmodell Friedrich Wilhelm Raiffeisens.

Auch andere Teilnehmer des Forums sahen dies ähnlich. So beispielsweise Paul Cvilak. Sein Unternehmen AfB kauft ausrangierte Rechner von Unternehmen auf, löscht zuverlässig die darauf enthaltenen Daten, arbeitet die Computer auf und verkauft sie weiter. Das Besondere: Fast die Hälfte seiner 350 Mitarbeiter haben eine Behinderung. „Künftig werden die Firmen viel stärker daran gemessen, inwieweit sie sozial und verantwortungsvoll handeln“, so der Unternehmer.

Das Interesse an ethischem Handeln ist bei den Unternehmen also da. Auch in der Region, wie Landrat Achim Schwickert betont. Aber viele Betriebe sind im Bezug auf Arbeitnehmer mit Behinderung immer noch verunsichert. Martin Willuweit leitet den Integrationsfachdienst des Diakonischen Werks Westerwald und kennt die Bedenken. Sein Arbeitsbereich begleitet behinderte Menschen im Job und berät Arbeitgeber, wie das Miteinander im Betrieb gewinnbringend für beide Seiten funktionieren kann: „Wir coachen Arbeitgeber und behinderte Arbeitnehmer und zeigen, welche Art der Unterstützung es gibt, damit auch behinderte Menschen ihre Leistung in der Firma bringen können.“

Für den Leiter der Caritas-Werkstätten, Armin Gutwald, ist dieser Punkt ein wichtiger Schlüssel für die funktionierende Inklusion: „Man kann behinderte Menschen in einem Betrieb nicht einfach sich selbst überlassen. Man muss sie coachen und begleiten. Das kostet zwar Geld, hilft aber, dass Arbeitsverhältnisse langfristig bestehen bleiben.“

„Unternehmen haben Erfolg, weil sie ethisch agieren. Wirtschaft und Ethik sind keine Widersprüche mehr.“, fasst Moderator Elmar Wagner den Abend abschließend zusammen.

 Impressionen des Forums Wirtschaftsethik

Für weitergehende Fragen steht euch gerne zur Verfügung:

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Prof. Dr. Christian Kalhöfer
Akademischer Leiter Masterstudiengänge

Tel.: (02602) 14- 322
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